{"product_id":"reinhard-mey-in-wien-the-song-maker-113659","title":"IN WIEN - The song maker -","description":"\u003cp\u003eEine leere Bühne vor einem schwarzen Vorhang, keine Videowände, kein Teleprompter, nur ein Mikrofon, eine Konzertgitarre im Lichtkegel. Verhaltenes Stimmengewirr in der Arena, das bei dem Ritual verstummt, das vielen vertraut ist, „um die Intimität des Konzerts zu bewahren“, bittet die Stimme seiner Tochter Victoria vom Band, „… nicht zu filmen und zu fotografieren.“ Applaus, die Menschen werden die Bitte respektieren, alle wissen, dass sie zu ihrem Foto kommen, wenn es eine Zugabe gibt. Das Saallicht erlischt, die Scheinwerfer gehen an, der Sänger ganz in Schwarz betritt die Bühne, verneigt sich, nimmt die Gitarre und singt „Ich wollte wie Orpheus singen“, sein erstes Lied, sechzig Jahre ist es alt und klingt, als wäre es gestern entstanden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie schwarzen Haare sind ergraut, doch die Stimme klingt wie einst, und das alte Feuer, die alte Spielfreude beseelen ihn noch immer. Das Glück und die Dankbarkeit, nach fünf Jahren endlich wieder auf der Bühne zu stehen und für leibhaftige Menschen zu singen, schwingen mit in jedem Lied, das folgen wird. Es sind Lieder aus seinem unerschöpflichen Repertoire, frühe Kostbarkeiten wie „Die erste Stunde“, „Dieter Malinek, Ulla und ich“ oder „Ich liebe Dich“, aneinandergereiht in einer wohl durchdachten Choreografie, die zusammen mit den neuen Liedern aus dem „Haus an der Ampel“ eine Lebensgeschichte erzählt. Eine Geschichte von Freude und Kummer, von Schmerz und Zuversicht, das hohe Lied von Freundschaft und Hoffnung und Liebe.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBewegend die Stille im Saal während der Lieder, überwältigend die Emotionen, die sich im Applaus befreien. Für den Gast im obersten Rang der Arena ist der Sänger nur groß wie ein Stecknadelkopf, aber er vermisst nichts, keine Lightshow, keine Nebel auf der Bühne, keine spärlich bekleideten Tänzerinnen, keine Flammenwerfer. Da ist ein einsamer Mann, der zurücktritt, seine Lieder in den Vordergrund stellt, ein Puppenspieler hinter dem Vorhang, der die Marionetten die Geschichte erzählen lässt. Den Sänger braucht man nur zu hören, die makellose Tontechnik trägt jedes seiner Worte, jeden Klang an den fernsten Platz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eReinhard Mey singt ohne trennendes In-Ear-Monitoring, er will jedes Lachen, jedes Seufzen, jedes Räuspern, jede kleinste Regung des Publikums spüren, sein Auftritt ist kein Abspulen eines Programms, es ist ein Zwiegespräch mit dem Publikum. Er singt seine Lieder, aber das Lebendige entsteht erst aus der Anteilnahme des Publikums. Einen Abend lang erfüllt dieser Dialog, dieser Einklang den Saal bis zum letzten Lied. Saallicht an, drei Zugaben, die die Menschen lange kennen, auf die sie gewartet haben, und in die sie wie selbstverständlich einstimmen, ein leiser Gesang, geborgen in einer vertrauten Freundesrunde. Man kennt sich, ist so verschieden und doch gleich gestimmt, hat sich lange nicht gesehen und findet sich an diesem Abend in diesen Liedern wieder.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAlle 16 Konzerte der Arena-Tour wurden aufgenommen, alle waren einzigartig und unvergesslich, es war nicht leicht, eines auszuwählen. Reinhard Mey hat sich für das letzte Konzert entschieden, den letzten Abend im Wiener Konzerthaus, in dem vor über 50 Jahren alles für ihn begann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Live-Doppelalbum enthält alle 22 Lieder dieses Konzerts sowie als Bonustrack „The song maker“, ein Lied, das ihm sein Schwiegersohn, der kanadische Singer-Songwriter Matthew Pearn, zum Tourneeabschied geschenkt hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTracklist:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eCD1\u003c\/p\u003e\u003col style=\"list-style-type:decimal\"\u003e\t\u003cli\u003eIch wollte wie Orpheus singen\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eSpielmann\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eDas Haus an der Ampel\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eIn Wien\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eAlter Freund\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eGlück ist, wenn Du Freunde hast\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eDie erste Stunde\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eDann mach's gut\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eWir haben jedem Kind ein Haus gegeben\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eHäng Dein Herz nicht an einen Hund\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ol\u003e\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\u003cp\u003eCD 2\u003c\/p\u003e\u003col style=\"list-style-type:decimal\"\u003e\t\u003cli\u003eIch liebe es, unter Menschen zu sein\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eDieter Malinek, Ulla und ich\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eWeißt Du noch, Etienne?\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eDer Vater und das Kind\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eIch liebe dich\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eMänner im Baumarkt\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eZimmer mit Aussicht\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eGerhard und Frank\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eWas will ich mehr\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eÜber den Wolken\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eViertel vor sieben\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eGute Nacht, Freunde\u003c\/li\u003e\t\u003cli\u003eThe song maker\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ol\u003e","brand":"Reinhard Mey","offers":[{"title":"OS","offer_id":44475115995251,"sku":"501620001","price":19.99,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0699\/5892\/6451\/files\/Reinhard-Mey_IN-WIEN-The-song-maker_2CD_s501620_o1871214_a376265_v9420405.b9f2f24b.jpg?v=1774949507","url":"https:\/\/reinhardmey.universal-music.de\/products\/reinhard-mey-in-wien-the-song-maker-113659","provider":"Reinhard Mey","version":"1.0","type":"link"}